Spanien Attraktivität für Investoren bleibt stabil
01.10.2009
Spanien positioniert sich laut dem "World Investment Report 2009" als die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und als die drittgrößten der EU, was die Anwerbung ausländischer Direktinvestitionen angeht...
Nach dem "World Investment Report", der jährlich von der Welthandelskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) erstellt und vorgelegt wird, positioniert sich Spanien als die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und als die drittgrößten der EU bei der Anwerbung von Direktinvestitionen im Ausland (FDI).
Laut diesem Bericht hat Spanien 65,539 Millionen US-Dollar FDI erhalten, was einen Aufstieg im Ranking im Vergleich zu den Vorjahren bedeutet, als Spanien eine niedrigere Ranking-Position hielt, wie im Jahr 2007, als es der siebtgrößte Empfänger von FDI gewesen ist.
Nach Angaben der Bank von Spanien würden die FDI in Spanien einen Anstieg um 1,9% haben, was einem Gesamtwert von 70.200 Euro entspräche. Inzwischen ist der spanische Anteil der weltweiten (empfangenen) FDI um 3,9% im Jahr 2008 gestiegen, was einer Steigerung von 3,5% gegenüber 2007 entspricht.
Spaniens Vorteil für FDI basiert auf der Verfügbarkeit von Arbeitskräften mit einer hohen beruflichen Stellung und der Existenz einer entsprechenden örtlichen Nachfrage. Auch Spanien hat sich als Plattform für einen bevorzugten Zugang zu anderen Märkten wie Lateinamerika und der EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) bewährt, die aus globalstrategischen Gesichtspunkten für kuturelle und wirtschaftliche Gelegenheiten genutzt werden.
Die Sektoren und Tätigkeitsbereiche, die die grössten Anziehungspunkte für den Eingang von FDI ausmachen, sind Handel mit 47% des Gesamtvolumens, gefolgt von Produktion und Vertrieb von Strom, Gas und Wasser mit 27,3% und der Finanzdienstleistungssektor (Banken und Versicherungen) mit 9,4%.
Spanien bietet derzeit attraktive Investitionsmöglichkeiten in Sektoren mit hohem Wachstumspotenzial, wie Informations-und Kommunikationstechnologien (IKT), erneuerbare Energien, Biotechnologie, Umwelt und Wasserwirtschaft und der Luftfahrt. Besonders in diesen Bereichen steigt die Anzahl der greenfield Projekte.
*Quelle: Ministerium für Industrie
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