Gute Nachricht für wirtschaftliches Wachstum in Frankreich
Oktober 2011
In einer am Montag, den 11. April 2011, veröffentlichen Studie gab der Generalsektretär der OECD, Angel Gurria, bekannt, daß das effektive Wachstum Frankreichs 2011 2 % erreichen sollte.
In einer am Montag, den 11. April 2011, veröffentlichen Studie gab der Generalsektretär der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Angel Gurria, bekannt, daß das effektive Wachstum Frankreichs 2011 2 % erreichen sollte. In dem sie ihre frühere Prognose anhob, deckt sich die Zahl der OECD nun mit der der französischen Regierung.
Die Erholung scheint klar, bleibt aber noch etwas wackelig wegen des Schocks der Rezes-sion in 2008, der die öffentlichen Finanzen und die Beschäftigung in Frankreich schwer beeinträchtigte. Es scheint als stimme die OECD mit dem IWF (Internationaler Währungs-fond) überein, daß die wirtschaftliche Erholung sich langsam vollziehen wird. Den Bin-nenkonsum sieht man beeinträchtigt durch die Nachfrage und durch die Arbeitslosenquo-te, die besonders bei Jungen und Alten hoch ist. Die Exporte leiden unter der Schwäche der internationalen Nachfrage. Und alles ist immer eilig, damit die öffentlichen Haushalte ihre Finanzen sanieren können.
Insbesondere bezüglich dieses letzten Punktes drängt die OECD Frankreich schnell zu handeln. Es solle die Effizienz öffentlicher Dienstleistungen erhöhen, die Gesundheitskos-ten kontrollieren und Reformen im Bereich Altersversorgung einführen. Die OECD emp-fiehlt auch die Einnahmen zu erhöhen indem Steuervergünstigungen reduziert und Steuern erhoben werden, die mit dem Umweltschutz, dem Eigentum und der Mehrwerts-teuer zusammenhängen.
Bald wissen wir, ob Frankreich sich engagiert, diesen Empfehlungen zu folgen, da vorher ein neuer makroökonomischer Rahmenplan für die Periode 2011-2014 präsentiert werden muß. Das ist die Gelegenheit, Maßnahmen mit dem Ziel einzuführen das öffentliche Defi-zit zu reduzieren, welches die Ministerin der Finanzen, Christine Lagarde, für das Jahr 2011 auf 5.7 % des Brutto Inlandsprdukts (BIP) festlegt, um 2014 2% zu erreichen. Di-ese Maßnahmen dürfen auf kurze Sicht nur ein Ziel haben: Wirkung auf die Beschäfti-gung. Tatsächlich hat Frankreich, wie die OECD unterstreicht, in diesem Punkt Schwierig-keiten die Krise zu bewältigen, wenn man die hohen Sozialversicherungssätze, einen erhöhten Mindestlohn und den geringen sozialen Dialog berücksichtigt.
Auf der anderen Seite, und ohne Zweifel, würde eine höhere Beschäftigungs-quote den sozialen Konsens und den Lebensstandard erhöhen und gleichzeitig die öffentlichen Fi-nanzen entlasten.
« Zurück



