Die Finanzkrise liegt hinter uns, aber wie steht es um die Wirtschaftskrise?
Auch wenn noch nicht alle Banken ihre Bilanzen von den Giftpapieren gereinigt haben, zeigte uns die Finanzwelt während der letzten Monate, dass die Finanzkrise wohl überstanden ist. Die Aktienindices stiegen wieder, die Banken machten wieder Gewinn und die Banker wurden wieder mit Boni belohnt, … und die Wirtschaftskrise? Unsere Industrie und unsere Unternehmen haben noch nicht zum alten Wachstum zurückgefunden, im Gegenteil! Marktforscher kündigen ein schwieriges Wirtschaftsjahr 2010 an, die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen, die Situation der Arbeitnehmer noch prekärer und das Konsumverhalten der Haushalte wird nicht nachhaltig anziehen. Erst das Jahr 2011 wird - laut manchen Experten - den Wirtschaftsaufschwung nach Europa zurückbringen.
Das Vertrauen aller Handelsmakler wurde wegen des Zerfalls der Finanzmärkte erschüttert, und während die globale Finanzstrategie letztlich durch die Krise nicht nachhaltig in Frage gestellt wurde, wird für das Ende derselben schon mit steigenden Immobilienpreisen, besseren Einstellungsraten und der Inflation der Rohstoffpreise gerechnet. So lehren es uns die Theorien rund um Konjunkturzyklen, laut denen auf eine Krise immer ein neuerlicher Aufschwung folgt.
Außerdem hängt die Erholung der europäischen Wirtschaft stark vom Ende der Wirtschaftskrise in den Vereinigten Staaten ab. Um diese starke Abhängigkeit von den USA zu begrenzen, müssen die europäischen Staaten ihre Wirtschaftstätigkeit so ausrichten, dass sie alleine fähig sind, hohes technologisches und kulturelles Know-How zu entwickeln. Nur dies wir es ihnen ermöglichen, in viele Länder zu exportieren, ohne zu sehr auf die Entwicklungen in Übersee achten zu müssen. Natürlich müssen wir auch schnellstmöglich unsere Energieabhängigkeit verringern, indem wir unsere Wirtschaft in Richtung erneuerbarer Energien und Elektrofahrzeugen ausrichten.
Wenn wir derartige Richtungsentscheidungen treffen, können wir mittel- und langfristig unsere Wirtschaft wieder ankurbeln. Dies impliziert wahrscheinlich engere Beziehungen zwischen Banken, Unternehmern und Regierungsprogrammen, die neue unternehmerische Anreize schaffen. Bleibt die Frage, ob die nationalen Regierungen die richtigen Entscheidungen treffen werden. Innovation kann sowohl Wirtschaftswachstum, als auch wirtschaftlichen Wohlstand schaffen. Die Banken werden das Herz der Wirtschaft bleiben; die Bürger und die kleinen und mittleren Unternehmen werden der Quell der Kreativitat sein. Sie müssen von den Banken ermutigt und, wenn nötig, von den Staaten unterstützt werden. Die Geschichte der Wirtschaft zeigt deutlich, dass wir ruhig und geduldig sein müssen und, mehr denn je, vorsichtig gegenüber den Möglichkeiten und Innovationen, die im Wirtschaftsaufschwung entstehen werden. Unternehmer müssen Lösungen für die Finanzierung ihrer Wirtschaftstätigkeit, ihrer Entwicklungspläne und der Erneuerung ihrer Ausrüstung finden.
Dieser Logik folgend, richten wir, ADMINEX, unsere Dienstleistungen auf Sie aus. So stehen Ihnen unsere Experten in ganz Europa zur Verfügung, die sich um die lokalen Besonderheiten bei der Rechnungslegung, der Steuererklärung und der Verwaltung Ihres Unternehmens kümmern, damit Sie sich auf ihr Geschäft, die Forschung und die Entwicklung konzentrieren können. Zögern Sie nicht, rufen Sie uns an!
Nadine Blain
General Manager
ADMINEX France |