Ausländische Unternehmer mit positiver Einschätzung
22.02.2010
Das seit 2007 jährlich von „Invest in Spain“ in Zusammenarbeit mit der IESE Business School erstellte Barometer ...
Das seit 2007 jährlich von „Invest in Spain“ in Zusammenarbeit mit der IESE Business School erstellte Barometer spiegelt Einschätzungen der wichtigsten Faktoren für das Geschäftsklima ausländischer Unternehmen wider.
Die für das Jahr 2009 vorliegenden Ergebnisse für das Wirtschaftsklima in Spanien sind trotz der schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Lage weltweit, mit 3,1 von 5 Punkten, durchaus positiv zu bewerten.
Diese gute Bewertung der Unternehmen steht im Einklang mit der Entwicklung der Direktinvestitionen in Spanien, denn im 1. Halb Jahr 2009 stand Spanien an der 6. Stelle aller OECD-Länder, was die ausländische Investitionen betrifft.
Stärken und Schwächen
Das Barometer zeigt, dass die Rahmenbedingungen für Unternehmen (Wettbewerbsfähigkeit der Sektoren, Qualität und Verfügbarkeit von qualifizierten Anbietern, Netzwerke und Vertriebswege) und die Qualifikation und Verfügbarkeit von Personal (Qualität der Business Schools, Lernfähigkeit, Verantwortung und Ziele), die größten Stärken Spaniens sind.
Die ausländischen Investoren bewerten ebenfalls die Transportmöglichkeiten, die Kommunikation, die Einrichtungen, die Lebensqualität (Freizeit, Kultur und Qualität des Gesundheitssystems) und die technologischen Mittel (Qualität und Verfügbarkeit von Dienstleistungen und Kommunikations-Infrastruktur) positiv.
Im Gegensatz dazu wird der Zugang zur Finanzierung von ausländischen Investoren als die größte Schwäche betrachtet, der im engen Zusammenhang mit den gegenwärtigen Beschränkungen der nationalen und internationalen Kreditmärkte steht. Ein weiterer Bereich, den ausländische Firmen als Schwäche ausmachen, ist die mangelnde Flexibilität bei Einstellungen und Entlassungen, sowohl bei Arbeitern als auch bei Managern.
Bereiche für Verbesserungen
Das Barometer zeigt auch die Bereiche des Geschäftsklimas, welche verbessert werden müssen:
Es handelt sich hierbei insbesondere um teilsweise noch mangelnde fremdsprachliche Fähigkeiten und die Notwendigkeit flexibler Mechanismen auf dem Arbeitsmarkt.

*Quelle: Invest in Spain



