Öffentlicher Arbeitssektor in Rumänien
25.11.2009
Die Europäische Kommission hat einen Teil der Deckungsmittel für den Zeitraum 2007 - 2013 (30.000 Mio. €) an Rumänien zugeteilt...
Mit dem Beitritt zur Europäischen Union hat sich Rumänien für die parlamentarische Demokratie und zur freien Marktwirtschaft entschieden.
Das ausführende Organ der Europäischen Union hat sich dazu entschlossen, öffentliche Ausschreibungen für Bauarbeiten in Rumänien zu dezentralisieren, so dass die Verwaltungsbehörde des Landes die Möglichkeit hat, Projekte zu genehmigen. So hat die Europäische Kommission einen Teil der Deckungsmittel für den Zeitraum 2007 – 2013 an Rumänien zugeteilt, die unter den Kohäsionsfonds, Strukturfonds und Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung aufgeteilt wurden.
Die Grundsätze der Vergabe sind: Wettbewerb, effiziente Verwendung der öffentlichen Mittel, Transparenz, Gleichbehandlung, Datenschutz und der Schutz des geistigen Eigentumes der Wettbewerber.
Im Bereich der Verkehrsinfrastruktur ist Rumänien noch unterentwickelt. Durch die Förderung dieses Bereiches mit Hilfe von EU-Mitteln ist Rumänien für spanische Unternehmen dieses Tätigkeitsschwerpunktes eine interessant gewordene wirtschaftliche Quelle mit guten Möglichkeiten.
Der Mangel an Infrastruktur und die Weiterentwicklung von bestimmten Dienstleistungen, die Notwendigkeit zur Erneuerung der industriellen und technologischen Basis und eine umfassende Modernisierung der Wirtschaft ist ein wichtiger Anreiz für spanische Gesellschaften. Die Professionalität und die technischen Kapazitäten von den spanischen Bauträgern bzw. Bauunternehmen gibt ihnen bei Grossprojekten gegenüber lokalen und ausländischen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, je nach Art der Ausschreibung: Staatliches Modernisierungs- bzw. Ausbauprogramm für Straßen und Autobahnen, für das Schienen-Netz, für Flughäfen, Planung einer Verbindung zwischen Donau und Rhein, und die Wiederaufnahme der Arbeiten am Projekt für den eines Hafens in der Nähe von Bukarest.
*Quelle: Empresa Exterior



